Nachhaltigkeitsbildung mit www.sinnwissen.de

Die seitens der UN ausgerufene Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ endet im Jahr 2014, eine breit angelegte Nachhaltigkeitsbildung für die Zivilgesellschaft, die Wissen und Wirken für eine deutlich nachhaltiger bewohnte Welt integriert, ist jedoch erst im Entstehen. Wichtige Grundlage ist heute der fünfte Sachstandsbericht des Weltklimarats (www.ipcc.ch). Auch die Online-Plattform

www.sinnwissen.de

ist ein Baustein hierzu. Dort findet sich insbesondere die Weltkunde unter

sinnwissen.wordpress.com/weltkunde/

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Hier erhälst Du mittels der folgenden vier Teile vielfältige grundlegende Informationen dazu, wie es dem Planeten Erde geht, wo Du selber stehst und was Du tun kannst:  

und kann als ein Kern an Informationen dienen, der je nach Zielgruppe verwendet, angepasst und weiterentwickelt werden kann.

 

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Sustainability requires handling multifaceted balances

The post about Balancism (German: Balancismus) leads to the question, what balances we should have a closer look at and manage day-to-day and in the long run for sustainability reasons and for fighting climate change succesfully? With this blog-post a long list of balances is begun. Therefor the structure from the post about Balancism is used:

Balancism

Let’s start with the following first ideas for balances:

Body | Food | Motion

Sustainability Action Framework

Assets | Things | Logistics

  • balance of quantity over time, quality (especially fair trade, reusability, ecological footprint) and costs over time for the things we own/buy
  • balance of buying, repairing, exchanging and trashing
  • balance of your personal needs and related ecological footprint impacts
    (see Sustainability Action Framework: sinnmacht.wordpress.com/2014/04/06/sustainability-action-framework/)

Sustainability Action Framework

Brain | Information | Mentation

  • balance of studying information we need to know and studying information we are (passionably) interested in
  • balance of quality and quantity of information

Relations | People | Communication

  • balance of quantity and quality of contacts to people
  • balance of what we think and what we speak about
  • balance of online and offline communication

Soul | Goals | Values | Action

  • balance of short term and long term goals and related actions
  • balance of material and immaterial goals, values and related actions
  • balance of how easy and how difficult the goals can be reached
  • Balance a set of values to follow

Additionally we balance thoughts and actions related to body, brain, assets, relations and soul. Please, feel free to suggest further balances 😉

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Balancismus

Viele Menschen vor allem in Nordamerika und in Europa durften in Jahrzehnten eines ausgeprägten Wirtschaftswachstums und materiellen Wohlstands aufwachsen und haben die Vorzüge eines Lebens in Wohlstand und Luxus intensiv erlebt und sicherlich zuweilen auch zu schätzen gelernt. In einer Zeit, in der ressourcenintensive Lebensstile die Erde an die Grenze dessen bringen, was diese nachhaltig bereitzustellen vermag, und wir unseren global vernetzen Lebensraum überbeanspruchen, sind neue Lebensstile oder auch ein neues Lebensgefühl (vgl. auch https://sinnmacht.wordpress.com/2014/06/22/lebensgefuehl/) gefragt, das dem Menschen sein Glück verschafft, ohne die Erde auszubeuten. Hierbei wird es in besonderer Weise und aus mehreren Perspektiven darauf ankommen, Maß zu halten – als etwas, das uns bis zu einem gewissen Grade (manchmal auch in unerhörter Weise) abhanden gekommen ist. Es geht darum, die Dinge um uns herum und in uns wohlüberlegt und mit Augenmaß zu betrachten, zu handhaben und zu gestalten. Es gilt dabei vieles miteinander zu vereinbaren und in Balance zu bringen. Daher bietet sich für diese Perspektive auf unsere Welt der Begriff des Balancismus an, der mindestens in englischer Form („Balancism“) bereits in der Welt ist. Nun ist die Frage, was es in Balance zu bringen gibt? Hierfür bietet die nachfolgende Graphik eine mögliche Antwort an:

Balancism

Es geht in diesem als Anregung gedachten Bild also darum, …

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Auf dem Weg zu einem neuen Lebensgefühl

Der Zustand unseres globalen Lebensraums macht Veränderungen notwendig (Korton, 2014) (Paech, 2013) (Randers, 2012). Umdenken ist unabdingbar, Handeln erforderlich. Hierbei liegt zuweilen mindestens implizit ein Status Quo zu Grunde:

Was und inwieweit müssen wir zukünftig anders denken als bisher?
Was müssen wir inwieweit zukünftig anders tun als bislang?

Eine solche „Abweichungsperspektive“ kann uns bei der Veränderung sehr im Wege stehen, denn: Diese Perspektive führt uns deutlichst und bewusst vor Augen, dass unser heutiges Sein und Handeln – zumindest in gewissen Aspekten – so wie es heute ist, nicht sein darf. Es geht dann eben um Abschied von lieb gewonnen Gewohnheiten, wir erleben die Konfrontation mit unserer Maßlosigkeit und sollen uns vielleicht sogar ohne eine neue Perspektive für ein anderes Leben von einem nun nicht mehr adäquaten Leben verabschieden müssen. Wir sollen also diese „Drachen töten“ und dabei auch welche, die wir bislang als unsere „Freunde“ gesehen haben, wie eine Überflussnutzung von Möglichkeiten der Konsumgesellschaft oder der alleinige Besitz und die alleinige Nutzung von Gegenständen, die wir sinnvoll auch gemeinsam mit anderen nutzen könnten. Und dies alles soll uns dann auch noch bedingt durch äußere Umstände abverlangt werden – gerade von uns, die wir in einer Welt materiellen Wachstums und individueller Entfaltung groß geworden sind, in der wir uns persönlich eingerichtet und unsere Weltsicht seit Jahrzehnten verankert haben.

In dieser Situation lohnt es sich schon einmal die Frage zu stellen, ob dies der beste Weg ist, oder ob es nicht einen anderen Weg gibt, auf dem wir uns nicht nur von etwas weg, sondern auf etwas Neues zubewegen. Gehen wir doch einmal ganz anders an diese Problem heran und fragen uns:

Auf was für ein Leben möchten wir später einmal zurückblicken?
Welche Fußspuren möchten wir auf dieser Erde hinterlassen?

Genau diese Art von Fragen sind der Grund, dass diese Fußspuren (englisch: Foot Prints) im Zentrum des Sustainability Action Framework stehen (vgl. separaten Blog-Beitrag: sinnmacht.wordpress.com/2014/04/06/sustainability-action-Framework/).
In dieser Sicht ist der ökologische Fußabdruck nur ein Teil der Fußspur, die wir auf diesem Planeten hinterlassen. Aus dem Unternehmenskontext wurden nun in Anlehnung an Bruch und Kunz (2009) die Ausdrücke „Killing-the-Dragon“ (Drachen töten) und „Winning-the-Prinzessin“ (Prinzessin erobern) im angesprochenen Sustainability Action Framework genutzt, um das oben angeführte Problemfeld zu verdeutlich. „Winning-the-Prinzessin“ steht also für die Erreichung eines nachhaltigeren Handelns und nachhaltigerer Lebensstile insgesamt. Der vorliegende Beitrag ist nun ein Plädoyer dafür, dass wir uns mehr mit dem beschäftigen sollten, was solches Handeln und solche Lebenstile an Gutem und an Lebensglück für uns mitbringen können. Hierzu einige Gedanken:

  • Lebensglück kann sich nach Martin (2014) insbesondere aus Selbstverwirklichung, Sinn und der Verarbeitung von für unser jeweiliges Gehirn wertvollen und komplexen Informationen speisen.
    Damit ist geht vor allem auch Bildung mit der Möglichkeit einher, (immateriell) glücklich zu werden, also ohne zu konsumieren und materiell wachsen zu müssen. Hier gibt es die Bilder auf den Slides zu obigem Vortrag: Jean-Pol/Glücksmodell. Da die Bildung angesprochen wurde, hier ein Video zu Erfahrungen mit einer der moderneren Bildungsmethoden im Internet, den sogenannten MOOC’s (Massive open Online Courses) – 9 gelernte Lektionen von Jörn Loviscach:
    Unter dem folgenden Link kann man an einem empfehlenswerten MOOC zum Klimawandel teilnehmen https://www.coursera.org/course/warmerworld und hier viel darüber erfahren, wie es dem Planeten Erde geht.
  • Auch soziale Beziehungen und die soziale Anerkennung findet sich bei Martin (2014), der auf Maslow zurückgreift, womit Engagement für diejenigen in der Gesellschaft, die unsere Hilfe brauchen, in den Blick kommt, wie bei folgender Einrichtung
    Hände für Kinder – Der neue Kupferhof from Martin Steimann on Vimeo. beispielsweise, die in dieser Form eine soziale Innovation in Deutschland ist. Von Spenden bis freiwilligem Engagement ist man hier herzlich willkommen.
  • Aus manchen Menschen und Bildern spricht die Liebe zu Tieren und Natur, wie beispielsweise in folgendem Video von Smart Planet TV http://www.youtube.com/watch?v=a7D1oQccF5s
    oder auch in folgendem Video von Mama Earth
    Mama Earth from klarzurwende on Vimeo.Es gibt viele Gelegenheiten während des Alltags und insbesondere am Wochenende oder im Urlaub Natur zu erfahren.
  • Um seine Ernährungsgewohnheiten neu auszurichten (was einem selber gut tun und natürliche Ressourcen schonen kann) kann man beispielsweise Fasten unter ärztlicher Aufsicht wie beispielsweise im Schloss Warnsdorf oder an anderen Orten
    Ein persönlicher Erfahrungsbericht hierzu ist im Blog-Beitrag „Veränderung braucht Basis und Bewusstsein“ unter sinnmacht.wordpress.com/2014/06/14/veranderung-braucht-Basis/ verlinkt.
  • Jeglicher Austausch mit Menschen, die andere Lebensstile pflegen, mit denen ein Anspruch an nachhaltigem Handeln einhergeht (wie beispielsweise Minimalisten, Naturschützer, Do-it-youself-Anhänger, …), kann dazu beitragen, dass wir uns verbunden mit dem Wissen und den Erfahrungen dieser Menschen neue Weg eröffnen. Einige Beispiele: Unter http://findingsustainia.org/de/meyerameyer/unsere-challenges.html finden beispielsweise die Erfahrungen von Anne und Santa zu einem Leben mit weniger Zeug beschrieben oder unter http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/apokalypse-jetzt-buchautorin-greta-taubert-im-interview-a-953321.html einige Erfahrungen aus einem Versuch möglichst autark zu leben. Es gibt viel zu entdecken!
  • Insbesondere Entdecker und Erfinder geben viel, um Ideen zu realisieren und in Innovation umzusetzen. Eine Plattform für Innovationen in den Bereichen Gebäude, Ernährung, Mode, Transport, IT, Energie, Städte, Bildung, Gesundheit und Ressourcen ist Sustainia:

    SUSTAINIA100 2014 from Sustainia on Vimeo.
    Hier finden sich die Innovationen Sustainia100 aus den Jahren 2012, 2013 und 2014. Hier kann man in Innovation stöbern und ggf. auch eine Bewerbung für 2015 abgeben.
  • Ein herausgehobenes Thema, mit dem man sich bezüglich einer möglichen Zukunft für städtische Lebensräume beschäftigen kann, ist Smart Cities:
  • Für nachhaltiges Handeln ist vorausschauender Umgang mit dem Einsatz und der Nutzung von Ressourcen unabdingbar. Auch der vorausschauende Umgang mit finanziellen Ressourcen, wie dies von unserer Kanzlerin Dr. Angela Merkel auf Bundesebene aktuell angesprochen wird (Senkung der Verschuldung relativ zum BIP), zeigt einen Aspekt nachhaltigen Wirtschaftens und schont Handlungsspielräume, die wir dann als Gesellschaft für unsere Zukunft zur Verfügung haben. Wir sollten heute und in Zukunft erwarten können, dass – wie in diesem Beispiel – die Politik ihre Ziele auch im Bewusstsein und in Wahrnehmung einer Vorbildfunktion setzt. Dies geht nur mit Verlässlichkeit, die nach innen gegenüber den Bürgern wirkt und die nach außen die internationale Entscheidungsfähigkeit fördert. Letztere ist für den Weg in Richtung einer nachhaltigen Weltgesellschaft entscheidend, den die Regierung mit der „Post-2015 Agenda for Sustainable Development – Key Positions of the German Government“, das unter dem folgenden Link
    (http://sustainabledevelopment.un.org/content/documents/8778germany.pdf) zugänglich ist, anstrebt. Hierin werden insbesondere die Handlungsfelder der Erbringung von Hilfsleistungen und einer nachhaltigen Ressourcennutzung vereint. Die Verbindung von Entwicklungszielen und Klimazielen ist ein Gedanke dem, auch die Weltbank Bedeutung zuweist: Climate-Smart Developement, http://www.worldbank.org/en/news/feature/2014/06/23/study-adds-up-benefits-climate-smart-development-lives-jobs-gdp.

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SINNMACHT | Shaping a livable world | Growing sustainably in gemeinschaft

Sinnmacht is an international sustainability network with a german name exchanging ideas, thoughts and activitities. The following Prezi-Presentation contains a short overview about some kernel concepts and perspectives.

Find all details you need to understand Sinnmacht here on www.sinnmacht.de, on Twitter: @Sinnmacht and on facebook: Sinnmacht. Share your ideas, thoughts and activities about sustainability here, if you like 😉

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Heldenmarkt mit vielem, was Sinnmacht – von der Luftpumpe bis zum Gemeinwohl

Auf dem Heldenmarkt (www.heldenmarkt.de) heute in der Alsterdorfer Sporthalle konnte man viele spannende Gespräche zu verschiedensten Themen führen.

heldenmarkt

Der vorliegende Blog-Beitrag wirft nur einige, wenige Schlaglichter hierauf. Bspw. muss man nicht alles, was man im Leben braucht, auch tatsächlich besitzen. Dies gilt …

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Veränderung braucht Basis und Bewusstsein

Vielleicht ist die größtmögliche Freiheit unter der Sonne die der Visionäre, Freigeister, Entdecker und Pioniere unter uns, die diese dann verspüren, wenn Sie sich bei allen ihren „Höhenflügen“ einer – ja ihrer – Basis sicher sein und auf diese vertrauen können. Folgende kleine Skizze hat diesen Beitrag inspiriert und wurde freundlicherweise von Jan Rieckhoff zur Verfügung gestellt:

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Eine verlässliche Basis mag individuell sehr verschieden in unseren Persönlichkeiten, Ressourcen, Fähigkeiten und Leistungen, unseren Bindungen und Beziehungen zu anderen Menschen oder in unseren Werten und Zielen zu finden und verankert sein.

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